Prof. Friederike Gölz

Departmentleiterin Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit
Professur für Kreative Methoden in der Sozialen Arbeit

Biografie

 

Friederike Gölz wurde 1959 geboren und lebt heute in Bremen. Nach einer Ausbildung und Tätigkeitszeit als Gärtnerin absolvierte sie ein Kunsttherapiestudium an der HKS Ottersberg, (Diplom 1991). Im Anschluss war sie viele Jahre als Diplom- Kunsttherapeutin in verschiedenen Einrichtungen (Erziehungsberatung, Jugendhilfe, Psychosomatik), lange Jahre  als Kunsttherapeutin und Leitung des Fachtherapeutenteams in der KJP Papenburg, tätig

Sie ist systemische Familientherapeutin und Supervisorin DGSv (SG), Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (TP) und Theaterpädagogin.

Seit 2008 führt sie zusammen mit der Kollegin Kerstin Gieseke eine eigene Praxis für KunstTherapie und Supervision und bietet als Träger der Jugendhilfe Maßnahmen auf der Grundlage des § 77SGB VIII an.

Sie ist Mitglied in der Psychotherapeutenkammer Bremen, Deutsche Gesellschaft für Supervision DGSv, Systemische Gesellschaft SG, Deutscher Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie DFKGT.

Lehrtätigkeiten

Von 2003 – 2017 hatte Friederike Gölz eine Professur für Kunsttherapie an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft an der HKS Ottersberg im BA Studiengang „Kunst im Sozialen. Kunsttherapie und Kunstpädagogik“ inne. Schwerpunkt der Lehrtätigkeit waren  Methoden und Herangehensweisen der Kunsttherapie in klinischen und pädagogischen Anwendungsfeldern, Lösungsfokussierte kunstbasierte Kunsttherapie mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsene im Einzel- und Gruppensetting, Kunsttherapeutische Konzepte in der Behandlung chronischer Erkrankungen, wie Diabetes und chronische Schmerzerkrankungen.

Seit 2012 Projektleitung: Weiterbildung “Klinisch anthroposophische Kunsttherapie” in Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke.

Im Rahmen ihrer hauptamtlichen Tätigkeit war sie darüber hinaus wissenschaftliche Mentorin im Master-Studiengang KTS an der HKS Ottersberg, Mitglied im Hochschulrat, Öffentlichkeitsbeauftragte KS und über mehrere Jahre Gleichstellungsbeauftragte.

Im SoSe 2017 übernahm sie einen Lehrauftrag für „Kreative Methoden und neue Medien“ im Studiengang Soziale Arbeit an der MSH Hamburg.

Seit 2018 ist Friederike Gölz Professorin für Kreative Methoden an der MSH  Medical School Hamburg im Department Family, Child and Social Work. Schwerpunkte ihrer Lehrtätigkeit sind die Bereiche Ästhetische Bildung, Kreative Interventionen und das Fach Gesundheit und Gesundheitsförderung in sozialen Feldern.

Forschungsschwerpunkte

Friederike Gölz Forschungsinteresse gilt in erster Linie der Frage, was künstlerische Interventionen zur Lösung gegenwärtiger und zukünftiger Probleme beitragen können und wie sich künstlerische Interventionen in den sozialen Feldern etablieren lassen und Kostenträger überzeugt werden können Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention zu unterstützen.

2004 gründete sie zusammen mit Peter Sinapius das Institut für KunstTherapie und Forschung an der Fachhochschule Ottersberg zur Etablierung forschungsrelevanter Zugänge.

Ab 2013 etablierte sie die Kunsttherapie als festes spezifisches Therapieverfahren zum therapeutischen Angebotsspektrum in der multimodalen Schmerztherapie (MMST) in der Paracelsus-Klinik Bremen.

Forschungsmittel der HKS Ottersberg durch die Volkswagenstiftung für ein 5-jähriges genehmigtes Forschungsvorhaben ermöglichte 2016 , die von ihr initiierte Kooperation mit der Paracelsusklinik zur Implementierung der Kunsttherapie innerhalb der Multimodalen Schmerztherapie, ein 1. Forschungsteilprojekt an der HKS Ottersberg in Kooperation mit der Paracelsusklinik Bremen zu etablieren.

Zusammen mit Prof. Dr. Constanze Schulze übernahm sie 2016 die Leitung des 1.Teilforschungsprojektes „Kunsttherapie im Gruppensetting in der Multimodalen Schmerztherapie“: Eine multizentrische Studie (Kooperation mit der Paracelsus-Klinik Bremen, Department Schmerzmedizin)